Was genau ist ein "Downswing"?
Pokerspieler verstehen unter dem Wort "Downswing" das Folgende: Der Zufall hat sich zum Gegenspieler eines bestimmten Spielers erklärt. Das heißt: Der Spieler hat eine Pechsträhne. Oder noch anders: Der Erwartungswert, den sich der Spieler bei diesem Glücksspiel selbst setzt, wird sozusagen in einer Serie stets nach unten korrigiert. Man kann es noch anders, "pokerorientierter" ausdrücken: Der Spieler erlebt eine Zeitperiode mit hauptsächlich verlustintensiven Pokerrunden, in welchem ein Spieler, der sein Blatt als gewinngerichtet einschätzt, eher noch Geld verliert, d. h., über sein Budget spielt.
Bei welcher Art Spielern kann man allerdings genau so ein Phänomen als "Downswing" erkennen? Nicht bei dem gewöhnlichen, unerfahrenen Spieler. Bei diesem ist es weitgehend üblich, dass er seine Spielchancen falsch einschätzt und dies wiederholt tut, sodass er eine solche Erfahrung macht wie eingangs beschrieben. Sondern das Wort "Downswing" kommt im Zusammenhang mit derjenigen Gruppe an Spielern zum Tragen, die eigentlich grundsätzlich (von ihrer Erfahrung, ihrem Vorwissen, ihrer Übung) eher als "Winning Players" einen Ruf erworben haben � hier kommt die eigentliche Glücksspiel-Komponente des Spiels zum Tragen, die eigentlich stets Gewinner zu Verlierern machen kann und Anfängern zu Gewinnern.
Um es deutlicher zu sagen: Ein "Downswing" wird in der Pokersprache grundsätzlich bei nicht mehr als 20 Prozent (Ungefähr-Wert) aller Spieler angewandt. Die "Pokersprache" lautet hier im Besonderen: Ein guter Spieler hatte über einen längeren Zeitraum "viele Bad Beats" und lag somit nicht auf der guten, sondern auf der "schlechteren Seite der Varianz".
Somit gilt: Dass nun ein Spieler wirklich sich in einem Downswing befindet, lässt sich nicht genau sagen, nur weil er einmal verloren hat. Sondern: Erst rückblickend, anhand einer Spielestatistik, in denen eine Serie von Spielen mit ihren Ausgängen erkenntlich wird, kann überhaupt ein "Downswing" (oder aber ein "Upswing", das Gegenteil nämlich als Wort, welches nur bei den unerfahreneren Spielern angewandt wird) identifiziert und als solcher beschrieben werden. Besuchen Sie unser Online Casino Portal und informieren SIe sich über Casinospiele.
Wenn nun ein "Profi" gegen einen Anfänger spielt, dann könnte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit darauf gewettet werden, dass der Profi nach einer hohen Anzahl von Spielen (man nehme an dieser Stelle einmal die Anzahl "Hundert" an) sicherlich dem Anfänger "sein Geld genommen hat" (vorausgesetzt natürlich, der Anfänger spielt ohne gesunden Menschenverstand und hört nicht nach fünf Spielen gegen einen Profi einfach auf � ohne Interesse daran, wie ein hundertstes Spiel überhaupt aussehen könnte). Spielen Sie in Online Casino Test im Internet.
Jedoch hypothetisch einmal angenommen, Anfänger und Profi spielten tatsächlich 100 Spiele - so wäre es (dem Glücksfaktor im Poker zugerechnet) streng genommen möglich, dass der Anfänger nun entweder tatsächlich alle hundert Spiele verliert (dies wäre sicher, wäre Poker nur ein Geschicklichkeitsspiel) oder aber die Spiele Nr. 20-40 hoch gewinnt, dann aber "zurückfällt" � oder (und hier käme nun das oben beschriebene Wort "Downswing" aus der Sicht des Profis zum Zuge) der Anfänger gewinnt tatsächlich 90 oder gar 100 der Spiele, nur weil ihm der Kartengeber die besseren Karten austeilt und aus keinem anderen Grunde. (Pokerbücher übersetzen den Terminus "Profi" gerne mit "Hai" und den Terminus "Anfänger" mit "Fisch" � wobei "Hai" nicht nur mit dem professionellen Spiel in Verbindung gebracht werden kann, sondern in einer Zweitbedeutung auch mit absichtlich betrügerischem Spiel. Hier hat ein Leser stets aus dem Zusammenhang eines Textes zu erschließen, wie ein konkreter Autor das Wort "Hai" meint.). Wie misst man nun aber einen "Downswing" genau? Ein solcher Begriff trifft zu, so sagt man als grobe Regel, wenn ein gewinnorientierter Spieler bei Turnieren etwa so viel Geld verliert, das er benötigt hätte, um sich bei 20 bis 30 Spielen zu Beginn einzukaufen ("Buy-in"). Menschen, die sich dafür entschieden haben, nur noch von den Gewinnen aus einem Glücksspiel (aber nicht mehr von einer regulären Erwerbstätigkeit aus) ihren gesamten Lebensunterhalt zu bestreiten (hier spricht man von sogenannten "professionellen Pokerspielern"; aber Poker ist eben keine "Profession" als solche), sind somit stets von Erscheinungen wie einem "Downswing" gefährdet � d. h., dies können sich nur ohnehin vermögende oder berentete oder ähnlich flexible Personen leisten, mit einem solchen Risiko an Spielen teilzunehmen.
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Eine weitere Gefahr besteht darin, dass jemand, der es (aufgrund einer zufällig aufgekommenen Serie von gewonnenen Spielen beim Poker) für selbstverständlich hält, dass nun gerade er gewinnt. Nun hat aber das Gewinnen beim Poker weder mit Selbstwert noch mit Erfahrung noch mit fixierbaren Variablen zu tun. Dieser Illusion können jedoch gewinnfixierte Spieler verfallen: Frustrationen und Aggressionen sind die Folge; im sozialen Umfeld, beim Spielen selbst � kurzum: Sie lassen sich in ihrer inneren Ruhe stören, nur weil sie vergessen haben, dass sie durch eigene Aktionen ihr Pokerglück eben gerade nicht beeinflussen können (das beeinflusst lediglich, ohne es zu wissen, der Kartengeber bzw. in bestimmten Spielen sie selbst, wenn sie ihre Karten gegen andere eintauschen.) Somit � und das ist hier die Essenz �: Beim Spielen geht es nur um das Spielen, nicht um das Gewinnen. Gewinnen ist Glückssache (natürlich kann der Weg dahin mit einer gewissen Spannung bzw. Atemlosigkeit beschritten werden; natürlich befindet man sich während einer Pokerrunde sozusagen im Rahmen einer anderen Welt, in der Emotionalität wegen bestimmter Karten oder Geldmengen einer Rolle spielt bzw. es gerade eine Rolle spielt, diese Emotionalität im "Poker-Face" nicht zu zeigen). Doch diesen Rahmen verlässt man nach dem Spiel wieder, ein solches Spiel hat nichts mit dem Alltag zu tun und darf noch weniger mit der Lebenshaltung zu tun haben.